08-02-10
Einweihung der neuen Krippe in der St. Petri-Gemeinde
Geesthacht (gak) – »Die für 2013 von der Bundesregierung vorgesehene Zahl der Krippenplätze haben wir in Geesthacht bereits jetzt realisiert«, betonte Bürgermeister Dr. Volker Manow die Kinderfreundlichkeit der Stadt. Seit September des vergangenen Jahres haben zwei Gruppen mit je zehn Kindern im Alter von acht Wochen bis zu drei Jahren einen neuen Krippenplatz am Worther Weg 48 in der St.-Petri-Kirchengemeinde gefunden.
Die offizielle Einweihung fand unter Mitwirkung von Pastorin Frauke Rörden mit einer Kinderandacht am 5. Februar statt. Der Gemeindepädagoge Armin Westphal verzauberte die anwesenden Eltern, Elternvertreter und Vertreter der Stadt mit einem Singspiel der Kinder, in dem sie die Leistungen der Handwerker nachspielten. Bürgermeister Manow war begeistert: »Armin Westphal ist ein großer Gewinn für die Kirchengemeinde Geesthacht, mit seiner Art und tollen Stimme, reißt er die Kinder mit.« Die Leiterin des Kindergartens, Carmen Thieme, nannte es einen großen Glücksfall, dass bei den Anbauarbeiten die Belastung durch Holzschutzmittel entdeckt wurde. Denn obgleich diese weit unterhalb der Richtwerte lag, führte dies zur vollständigen Renovierung des Kindergartens.
»Kinder und Eltern sollen die Räume am Worther Weg als einen Ort der Sinnstiftung und Heimat erleben«, wünschte sich Martin Kleinert vom Kirchengemeindeverband. Und um den Hoffnungen aller symbolisch Ausdruck zu verleihen, wurden dreißig bunte Luftballons von Eltern und Gästen mit den Wünschen für die Krippe beschrieben. Tatiana Ekkart, die Mutter der kleinen Leni-Joelina (1 ½), wünschte »Glück«. Mit großer Begeisterung ließen die Kinder ihre Ballons in den Himmel von Geesthacht fliegen.
Vater Aldin Zrno lächelte über Tochter Hanna (2): »Hanna möchte manchmal abends gar nicht nach Hause, so gut gefällt es ihr hier.« Verständlich, denn die hellen und kindgerechten Räume sowie die von Herzen kommende Betreuung der Erzieher sind das reinste Kinderparadies. Leiterin Carmen Thieme: »Leider können wir jedoch vorläufig keine Kinder mehr aufnehmen, wir sind quasi ausgebucht bis Ende 2011.«