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19-01-10

Diakonie-Sozialstation Büchen-Lauenburg: Brigitte Fricke kam als Vertretung – das war vor 20 Jahren

 


Brigitte Fricke nimmt freudig Blumen von Ellen Schlottmann und Joachim Bretzke entgegen. Foto: Christina Kriegs-Schmidt

Büchen/Lauenburg (cks) - »Deine Arbeit und das dazugehörige Umfeld haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Hinzu kommt der enorme Druck von außen. Dir ist es aber stets möglich, den einzelnen Menschen zu sehen und für ihn zu jeder Zeit ein offenes Ohr zu haben«, so Ellen Schlottmann, stellvertretende Pflegedienstleiterin der Diakonie-Sozialstation Büchen-Lauenburg und meinte damit Brigitte Fricke, die die Sozialstation seit 1992 leitet und nun ihr 20-jähriges Dienstjubiläum feierte. Das komplette Kollegium, der Kirchenvorstand und Familienmitglieder hatten sich zu dieser besonderen Feierstunde eingefunden und ließen gemeinsam die vergangenen 20 Jahre Revue passieren.

1989 kam Brigitte Fricke nach 15 Jahren Nachtdienst auf der Intensivstation als Aushilfe zur Diakonie, bereits 1990 erfolgte die Fest-anstellung. Nach zweijähriger berufsbegleitender Zusatzausbildung zur Gemeindefachkrankenschwester in Rendsburg folgte 1992 die Leitungsstelle und der Umzug der Station von der Berliner Straße in den Grünen Weg. Umbauten der Sozialstation, die Erweiterung der Service-Leistungen und des Personalstammes prägten die folgenden Jahre. »2002 sind wir 31 Mitarbeiter, absolvieren 725 Hausbesuche in der Woche, haben fünf Dienstwagen. Das Motto der Station 'aufeinander zugehen'«, so Ellen Schlottmann weiter, die in ihrem Jahresrückblick auf die wichtigsten Ereignisse der vergangenen Jahre aufmerksam machte. Am 1. Januar 2008 folgte die Fusion mit der Diakonie Gemeindepflegestation Lauenburg, die für alle Mitarbeiterinnen eine völlig neue Situation brachte.

Die Kolleginnen danken Brigitte Fricke mit einem besonderen Geschenk: Den Perlen des Glaubens. Schlottmann: »All Deine Lebenserfahrungen, Deine Begabungen und Fähigkeiten sind wie diese Perlen, die Deine Persönlichkeit ausmachen. Behüte und pflege sie wie einen besonderen Schatz.«

Pastor Dr. Jan Jackisch wünschte Brigitte Fricke Gelassenheit und fragte: »Der Spagat zwischen dem diakonischen Auftrag und der Diakonie als Wirtschaftsunternehmen. Wie machen Sie das eigentlich?« Brigitte Fricke, die übrigens von der ganzen Feier nichts ahnte, dankte nicht nur ihren engagierten Mitarbeiterinnen, sondern auch ihrer Familie, die ihr stets als Stütze im Hintergrund zur Verfügung steht.



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