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22-09-09

Büchener Präventionskonzept soll für mehr Sicherheit sorgen

 


Seit 18 Monaten ist eine Stelle in der Büchener Polizeistation unbesetzt. Angesichts des wachsenden Vandalismus' trifft das auf Unverständnis in der Büchener Politik. Foto: Peter Heinrich

Büchen (peh) – »Unter den heutigen Umständen kann die Polizei einigen Aufgaben gar nicht mehr nachkommen«, sagte Bürgermeister Uwe Möller auf der jüngsten Sitzung des Büchener Hauptausschusses. Im Rahmen eines Präventionskonzepts denkt die Gemeine deshalb jetzt offenbar darüber nach, selbst einen Sicherheitsdienst zu beauftragen, was Büchen jährlich rund 22.000 Euro kosten würde, wenn Nachtstreifen zu Fuß oder per Fahrrad vier- bis fünfmal pro Monat für mehr Sicherheit sorgen sollen.

»Allerdings müssen wir diesem Betrag die Kosten durch vermehrten Vandalismus, zum Beispiel im Bahnhofsbereich oder in der Lauenburger Straße, entgegensetzen. Ich weiß, dass ein Sicherheitsdienst auch kein Allheilmittel ist, aber in kritischen Nachtzeiten durchaus Wirkung erzielen dürfte«, erläuterte Uwe Möller und verwies auf verstärkte Schäden auch für das Hab und Gut von Privatpersonen. Die Täter kämen aus umliegenden Gemeinden und würden in der Regel als Gruppe auftreten.

»Nach einigen Events am Sonnabendabend werden durch diese Jugendlichen wahrlich Schneisen der Verwüstung angerichtet«, ergänzte der Bürgermeister. Umso mehr ärgert Uwe Möller, dass die Besetzung einer Stelle in der Büchener Polizeistation bereits seit 18 Monaten vakant sei, und deshalb will sich der Bürgermeister mit einem Brief nochmals beim Innenministerium beschweren, wofür ihm der Hauptausschuss ebenso wie für das Präventionskonzept die volle Unterstützung zusagte. »Wir sind uns einig, dass wir einen Sicherheitsdienst einsetzen wollen, wissen aber noch nicht, wie wir das im Haushalt unterbringen«, erklärte der Hauptausschussvorsitzende Markus Räth, sodass die Angelegenheit zunächst in den einzelnen Fraktionen zur Beratung ansteht.



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